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Impressionen 2022

Wir haben im letzten Jahr an vielen spannenden Mitmach-Aktionen teilgenommen und möchten dir gerne zeigen, was wir dabei so alles erlebt haben.

 

Waffel Attack – Der Name ist Programm!

Es war 15:30 Uhr – eine halbe Stunde nach Beginn der Mitmach-Aktion „Waffel Attack“ des interkulturellen Stadtteilzentrums Divan e.V. – und die von Ehrenamtlichen frisch gebackenen Waffeln waren alle verputzt. Stets bringt die süße Versuchung die Nachbarschaft zusammen und erfreut sich insbesondere bei der angrenzenden Schule großer Beliebtheit. Gespräche in ausgelassener Stimmung boten die Gelegenheit, die Einrichtung mit ihren spannenden Angeboten kennenzulernen: Sie reichen von (Sozial-)Beratungen und Nachhilfe bis hin zu gemeinsamen interkulturellen Essen sowie jährlichen Reisen von Frauengruppen.

 

Waffel Attack, Foto Leonie Eisele

„Flower Power“

Den Kiez grüner und nachhaltiger gestalten, dass wünschten sich die Teilnehmenden der Mitmachaktion des Jungen Engagement Charlottenburg-Wilmersdorf, die in  Kooperation mit dem Straßen- und Grünflächenamt stattfand. Gemeinsam mit den Ehrenamtlichen wurde gequatscht, gelacht und gearbeitet: Hunderte winterfeste Blumenzwiebeln konnten im Garten der Villa Harteneck gepflanzt werden. Die aus der Region stammenden Pflanzen werden von den Bienen besonders gemocht. Bleibt also abzuwarten, ob sich die harte Arbeit der Ehrenamtlichen auszahlt und das Bienenparadies im nächsten Frühling in voller Pracht erblüht!

 

Kiezbepflanzung, Foto Leonie Eisele

Wir räumen den Humboldthain auf!

Müllsammeln kann Spaß machen? – Das beweisen die Ehrenamtlichen der Initiative „Litterpicker“ jeden Freitag um 17 Uhr! Dieses Mal wurde – in Kooperation mit der FreiwilligenAgentur Mitte – voller Elan, lachend und quatschend der Humboldthain aufgeräumt. Als Anna Wasilewski vor anderthalb Jahren die Initiative gründete, hatte sie nicht damit gerechnet, dass sich eine so starke Gemeinschaft von Freiwilligen bilden würde: Bei über 80 Cleanups haben die Litterpicker bereits einige Tonnen Müll gesammelt und Taschenaschenbecher verschenkt.

Litterpicker, Foto Leonie Eisele

Perfekter Sport für alle? Bogenschießen!

Ob mit oder ohne Behinderung – beim Bogenschießen im Rahmen der IWO Inklusionswoche hatte jede und jeder Spaß! Individuell wurde auf die Bedürfnisse aller Teilnehmenden eingegangen: Der Bogensportclub BB-Berlin e.V. besitzt als einer der wenigen Vereine in Deutschland eine Schießanlage für Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung. Dank der ehrenamtlichen Trainer beherrschten die Sportlerinnen und Sportler schnell den Umgang mit Pfeil und Bogen. Zum krönenden Abschluss wurden die Siegerpokale verteilt und ein leckeres Grillbuffet aufgebaut. Wer hätte gedacht, dass man bei den Berliner Freiwilligentage Bogenschießen lernen kann?

Bogensport, auch inklusiv, Foto Leonie Eisele

Videoworkshop – aus Ehrenamtlichen werden Experten und Expertinnen

Videos spielen heutzutage, u.a. im Rahmen der Berichterstattung über die Gemeinsame Sache – Berliner Freiwilligentage, eine relevante Rolle. Doch wie produziere ich ein Video mit dem Smartphone? Und wie funktioniert ein Schnittprogramm? Diese Fragen beantwortete die oskar | redaktion der oskar | freiwilligenagentur lichtenberg. Der spannende Input gab einen Überblick über die Theorie, woraufhin die Ehrenamtlichen ihr erworbenes Wissen in die Praxis umsetzten: Am Ende des zweitätigen Workshops wurden großartige Videos produziert. Die harte Arbeit wurde mit einem leckeren Buffet in schöner Atmosphäre belohnt.

Videoworkshop, Foto Leonie Eisele

Mach dein Fahrrad fit für den Herbst!

Das Team der Selbsthilfe-Organisation Albatros im Bezirk Pankow nutzten die Gemeinsame Sache – Berliner Freiwilligentage um den „Pit-Stop“ – Service für Fahrräder ins Leben zu rufen.  Die Idee: Durch kleine Fahrradreparaturen und guter Laune den Kiez lebendiger machen und gleichzeitig den Austausch zwischen den Anwohnenden fördern. Der erste Aktionstag hätte nicht besser laufen können. Bei schönsten Wetter sitzen Christian und Georg von der Selbsthilfe-Organisation Albatros mit den Freiwilligen und Hund Maya vor dem Laden und machen ihre Fahrräder fit für den Herbst. Die Mitmach-Aktion ist zudem der Start für eine dauerhafte Selbsthilfe-Werkstatt in der Einrichtung.

Fahrrad Pit-Stop, Foto Isabell Köller

Aufbau des Grundgerüsts einer Jurte

Mit einem handwerklichen Auftakt begannen die Berliner Freiwilligentage im Nachbarschaftszentrum Amtshaus Buchholz. Freiwillige halfen dabei, das Grundgerüst einer Jurte aufzubauen. Holzbalken wurden zugeschnitten, Löcher gebohrt, Seile gespannt und alle packten tatkräftig mit an. Die sieben freiwilligen Helfer:innen waren schnell ein eingespieltes Team, so dass innerhalb weniger Stunden bereits erfolgreich die ersten Holzbalken und die Außenwand der Jurte montiert waren. Für das Team des Nachbarschaftszentrums war es ein gelungener Tag, denn bis zum Winteranfang kann die Jurt nun wieder als Veranstaltungsraum für größere Gruppen genutzt werden.

Jurtenaufbau, Foto Anika Haußner

SenIAS unterstützt beim Kiezladen des strassenfeger e.V.

strassenfeger e.V. lud zu Beginn der Gemeinsamen Sache – Berliner Freiwilligentage 2022 wohnungs- und obdachlose Menschen ein, Kleiderspenden, Hygieneartikel und einen leckeren Snack vom Grill zu erhalten. Die Essensausgabe und die Verteilstation wurden von Mitarbeitenden der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales betreut. Das Wetter und die Stimmung hätten nicht besser sein können. Schnell bildeten sich lange Schlangen an allen Ständen und alle hatten ersichtlich Freude an dem Miteinander.

beim Straßenfeger, Foto Holger Groß

Tiny Forest – Stadtbaum pflanzen

Den Lebensraum in einer Großstadt wie Berlin lebenswerter und grüner zu gestalten, ist kein einfaches Unterfangen. Diese Erfahrung machen nicht nur Politiker und Klimaaktivisten Tag für Tag. Der Verein Tinyforestberlin hat das Warten aufgegeben und macht sich selbst auf den Weg. Auf gut Glück werden mitten in der Stadt, so belebt der Ort auch sein mag, Stadtbäume gepflanzt. Mit einem Eimer, einem Spanten und einer Gießkanne ausgestattet, dauert es keine fünf Minuten, bis ein neuer Stadtbaum seinen Weg in die Erde findet. Wie einfach es gehen kann, haben rund 30 Freiwillige im Rahmen der Gemeinsamen Sache erfahren und sich selbst ran gemacht, um erste Bäume zu pflanzen.

Stadtbaumpflanzung, Foto Anika Haußner

Tag der offenen Tür im Freiwilligenzentrum sternenfischer

In Treptow-Köpenick fanden während der Berliner Freiwilligentage wieder über 30 Mitmach-Aktionen für freiwilliges Engagement statt. Das nahm das Team des Freiwilligenzentrum sternenfischer zum Anlass, um zum Tag der offenen Tür einzuladen. Neben der offenen Engagementberatung war dies auch ein passender Anlass, um sich bei den vielen Ehrenamtlichen zu bedanken. Ein liebevolles Buffet, gute Musik und Zeit für eine Runde Tischtennis gaben den richtigen Rahmen, um sich im Garten des Freiwilligenzentrums auszutauschen und das Tanzbein zu schwingen.

Tag der offenen Tür bei Sternenfischer, Foto Anika Haußner

Demokratietag Berlin

Am 15. September findet alljährlich der Demokratietag statt. Im Auftrag der Senatskanzlei von Berlin übernahm die Stiftung Zukunft Berlin die Ausgestaltung unterschiedlicher Mitmach-Aktionen für jung und alt sowie die Durchführung einer zentralen Veranstaltung. Der Hauptteil der Veranstaltung war eine Diskussionsrunde mit der bevollmächtigten des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Engagement-, Demokratieförderung und Internationales Ana-Maria Trăsnea. Auch das Team der Gemeinsamen Sache – Berliner Freiwilligentage durfte sich bei dem Programm einbringen und erhielt die Möglichkeit, im Rahmen des Demokratietags auf die Bedeutung des Engagements für die Stärkung unserer Demokratie aufmerksam zu machen. 

Demokratietag, Foto Anika Haußner

Subbotnik Ulme 35 

Eine alte Stadtvilla mitten in Berlin-Charlottenburg ist ein Ort für interkulturelle Begegnungen. Hier in der Ulme35 treffen sich regelmäßig Menschen verschiedener Herkunft und unterschiedlichen Alters. Gemeinsam wird gekocht, gespielt, Zeit im Garten verbracht und Sport getrieben. Im Laufe der Jahre ist die Gemeinschaft stetig gewachsen. Daher wurde es mal wieder Zeit, dem Haus und dem Garten neuen Glanz zu verschaffen. Kurzerhand wurde ein Subbotnik organisiert, was soviel bedeutet wie „unbezahlter Arbeitseinsatz am Sonnabend“, erzählte Amei von Hülsen-Poensgen, Verantwortliche für den Bereich Integration, Teilhabe und Politik von Interkulturanstalten Westend e.V. Mehr als 20 freiwillige Helfer:innen haben sich beteiligt. Fenster wurden geputzt, Unkraut gejätet, Rasen gemäht und sogar ein neues Bewässerungssystem für die Beete verlegt. 

Subbotnik, Foto Holger Groß

Mit bunten Blumengrüßen Freude schenken 

Dies ist das alljährliche Motto der Sozialstiftung Köpenick in Kooperation mit den Sternenfischern. Zum Auftakt der Freiwilligentage in Treptow-Köpenick banden viele freiwillige Helferhände vor dem Rathaus bunte Blumensträuße für ältere Menschen. Die Blumensträuße wurden direkt an Menschen auf der Straße verteilt oder in die nahegelegene Pflegeeinrichtung gebracht. Außerdem konnten Passantinnen und Passanten als Zubringer für die Blumengrüße gewonnen werden, die diese dann weiter verteilten. Ein Blumengruß weckt viel Freunde und Emotionen! 

Blumengrüße, Foto Nadine Wittek

Aufräumarbeiten im NBH Urbanstraße 

Ein aktiver handwerklicher Teamtag im Nachbarschaftshaus Urbanstraße mit vielen Mitarbeitenden der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit uns Soziales. Eine Bank aus Europaletten bauen, die alte Tapete in der Kita abreißen, einen großen Tisch abschleifen oder die alte Farbe der Fahrradständer erneuern: Jeder und Jede dürfte sich ein Arbeitsfeld suchen und wir haben so einiges gemeinsam geschafft. Belohnt wurden wir mit prima Wetter einer lecken Suppe.

Tapetenabriss, Foto Nadine Wittek

Gemeinsames Gärtnern auf dem Tempelhofer Feld A

Auf zirka 5000 Quadratmetern erstreckt sich auf dem Tempelhofer Feld der interkulturelle Gemeinschaftsgarten mit dem Namen Allmende Kontor, ein Sammelsurium aus Hochbeeten und einem Bienengarten. Hier findet sich immer etwas zu tun: Zusammen mit der Lebenshilfe und GoNature wurde den Brennnesseln zugesetzt, Beete gewässert und Müll eingesammelt.

Gärtnern inklusiv, Foto Holger Groß

Mit SenIAS und gonature ein Insektenmietshaus bauen

Hier handelt es sich nicht um ein Hotel für Insekten, sondern ein Mietshaus, denn wir wollen Dauermieter einziehen lassen, welche die hier angebotenen Nistmöglichkeiten nutzen. Dies und viele weitere sachkundige Hinweise, vermittelt uns die Projektkoordinatorin Anna Juhnke vom Bürgergarten „Helle Oase“. Das Mietshaus wollten wir, Mitarbeitende der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, von GoNature und dem Paritätischen, heute fertigstellen. Jedoch konnten wir gerade einmal den Grundstein legen, denn, wer diesen Unterschlupf für Zweiflügler und andere Insekten richtig bauen will, muss so einiges beachten: das richtige Mischverhältnis des Lehms, die Vermeidung scharfkantiger Öffnungen, die korrekte Bohrrichtung sowie die Bohrtiefe, gerne angenommenes Material für den neuen Wohnraum für Wildbienen, Wespen, Fliegen und Käfer, wie der so nützliche Ohrenkneifer, und andere. Wir dürften neu Erlerntes gleich umsetzen und wünschen den vielen Schulklassen, die an unserem Projekt weiterbauen können, ebenfalls viel Freude beim gemeinsamen Schaffen!

Insektenmietshaus, Foto Nadine Wittek